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Wer sind wir ?

Allianzfleyer

BI's

Wer oder was ist die Allianz ?

Ein loser Zusammenschluss von 12 Bürgerinitiativen

und Vereinen von Fehmarn bis Lübeck

Obwohl kein Verein, haben wir als Arbeitsgrundlage folgende Satzung für uns erarbeitet .....Satzung als PDF

Was wollen die Bürgerinitiativen erreichen ?

Sie stellen den volkswirtschaftlichen Nutzen dieses Projektes grundsätzlich in Frage und fordern eine Neubewertung des Projektes mit aktuellen Zahlen.

Das Ziel der Bürgerinitiativen ist es, die Bevölkerung zu informieren und dass Projekt zu verhindern.

Warum ?

Allein die Kostenrechnung für die Hinterlandanbindung basiert auf Zahlen aus 2002. Bereits 2009 hielt der Bundesrechnungshof eine Kostensteigerung von 834 Mill. € auf ca. 1,7 Mrd. € für wahrscheinlich. Eventuell alternative Trassenvarianten sind hierbei noch nicht berücksichtigt.

Was befürchten die Bürgerinitiativen ?

·        Massiven Rückgang des Tourismus in Ostholstein und damit verbundene Arbeitsplatzverluste, der Tourismus ist das größte finanzielle Standbein Ostholsteins.

·    Weitere Arbeitsplatzverluste bei Scandlines (s. Gr. Belt) und in den Häfen von Lübeck und Rostock

·    Massive Lärmbelästigung und Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung und Urlauber

·    Durch Landverbrauch und Zerstückelung von Ackerflächen – je nach Trassenvariante - starke Einbußen für die Landwirtschaft bis hin zu Betriebsaufgaben

·    Verödung des gesamten Region zu einer reinen Transitregion

·    Erhebliche Vernichtung von Immobilienwerten und somit der Altersversorgung

·    Sollte sich nach einer Überprüfung des Kosten- Nutzenverhältnisses ein deutlich schlechteres Ergebnis herauskristallisieren, es zu einer Minimalertüchtigung der Bestandstrasse kommt


Was erwartet die ALLIANZ vom Dialogforum für die Zukunft ?

Einen ehrlichen und offenen Dialog auf Augenhöhe Eine wirkliche Beteiligung der Bevölkerung ohne vorher Fakten zu schaffen Nachvollziehbare Aussagen aller Forumsteilnehmer zu deren Gründen bzw. Zielen die sie mit der Teilnahme am Dialogforum verfolgen

Es zu verbindlichen Neureglungen kommt hinsichtlich des Umgangs mit den Ergebnissen und Erkenntnissen aus dem Dialogforum

Eine neue Landesregierung die Interessen und berechtigten Befürchtungen der schleswig-holsteinischen Bevölkerung gegenüber der Bundesregierung mit Nachdruck vertritt

Eine ergebnisoffene Behandlung aller Themen die auch die Frage nach einem „OB“ beinhaltet

Eine stärkere und direktere Beteiligung aller betroffenen Gemeinden zumindest durch deren Bürgermeister und eine damit einhergehende geänderte Zusammensetzung des Dialogforums

Grundsätzlich aktuelle und bewertete Planungsgrundlagen den Entscheidungsträgern vorzulegen und diese Bewertung sowohl unter ökonomischen als auch ökologischen Maßstäben vorzunehmen

 

Abschließend einige Fakten:

Muss das Kosten- Nutzenverhältnis entsprechend dem Gutachten des Büros Vierregg & Rössler  korrigiert werden, wird mit jedem investiertem Euro ein Verlust von ca. 40 Cent generiert

BVU kommt u.a. zu einem traumhaften Kosten- Nutzenverhältnis durch Ansatz eines nicht nachzuvollziehenden Betriebskostenverhältnis von 1:17 zwischen Bahn und LKW

In der Kostenrechnung laut BVU wird auch heute von  einem Betrag von 834 Mill. € ausgegangen – dieses wurde bereits 2009 vom Bundesrechnungshof als nicht nachvollziehbar kritisiert

In der Berechnung sind weiterhin nicht enthalten:  

1.     Ca. 275 Mill. € Kosten für die Bahnübergänge

2.     Immobilienwertverluste entlang der Trasse

3.     Kosten für den Ausgleich der Arbeitsplatzverluste

4.     Langfristige Folgekosten in Folge des Lärms

Folgende Aussage des Gutachters Dr. Rössler vom Büro HTC:

„Dies sichert in gewisser Hinsicht die Kapazität dieses Korridors, senkt aber die Auslastung des Korridors über Padborg erheblich. Bahnlogistisch betrachtet, würde sich in einem solchen Fall die Erschließung der Region Südschleswig - Jütland deutlich verschlechtern, auf der anderen Seite spielt aus Gesamtsicht Bahnlogistik hier nur noch eine untergeordnete Rolle angesichts des das Marktgeschehen prägenden Lkw-Sektors.“

 

 

 

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