Femern A/S entlässt Mitarbeiter und verhängt einen Einstellungsstopp

Moin zusammen,
nachfolgend die Übersetzung der Nachricht von Danmark Radio Seeland, die gestern Morgen gesendet wurde.
Irene Siepenkort hat sie freundlicherweise für uns übersetzt.
Nachfolgend die Übersetzung:
Femern A/S entlässt Mitarbeiter und verhängt einen Einstellungsstopp.Das größte Infrastrukturprojekt in der Geschichte Dänemarks tritt „auf die Bremse“. Eine notwendige Konsequenz, sagt der frühere Verkehrsminister M. Heunicke.

Die Deutschen zögern ( zaudern ) mit dem Umweltgutachten für den Bau der Fehmarnverbindung auf deutscher Seite. Das kostet Arbeitsplätze in DK.Femern A/S, die die Verantwortung für die Vorbereitung des Baus des 18 km langen Tunnels nach Deutschland trägt, entlässt jetzt 2o Angestellte und verhängt einen sofortigen Einstellungsstopp, so dass weitere 20 Arbeitsplätze nicht besetzt werden. Das ist Mist, denn wenn die Dänen das Gaspedal loslassen, treten die Deutschen  auf die Bremse, lauten Einschätzungen der Quellen, mit denen DanmarkRadio  Seeland heute Morgen gesprochen hat. Denn solange weder die Wirtschaftlichkeit (Finanzlage) noch das Startdatum für den Bau feststehen, kann Femern A/S nicht weiterkommen.

Bei der dänischen Bahn-sind 160 Leute dabei, die Eisenbahnverbindung nach Deutschland, und die kommende Storström-Brücke, die eine Voraussetzung für den Femern – Bau ist, vorzubereiten. Und wenn auch die nicht weiterkommen, werden dort ebenfalls Entlassungen fällig sein, lauten die Einschätzungen.

Magnus Heunicke ärgert sich

Weitere Konsequenzen wird das auch für Nakskov Hafen bedeuten. Der hat den Auftrag für die Bauteile der kommenden Storström-Brücke bekommen. Es sollten  200 neue Arbeitsplätze entstehen, aber keiner weiß, wann der Bau beginnt.
Und das verärgert den früheren Verkehrsminister, der das alles als eine Konsequenz der Langmut der Deutschen sieht.

   Neuer Plan auf den Tisch
Die deutschen  Umweltgutachten sind kaum zu entwirren, die Genehmigungen sind auf jeden Fall verspätet, könnten noch Jahre dauern. DK ist bereit, das Umweltgutachten ist klar, das Parlament hat abgestimmt, von der dänischen Seite ist alles in Ordnung. Aber das deutsche Verfahren hängt auf der Bremse, sagt Magnus Heunicke.
Auch wenn nichts sicher ist, solange die Umweltgenehmigung nicht im Hause ist, ist M. Heunicke der vollen Überzeugung, dass die Fehmarn-Verbindung zustande kommt.

In den kommenden Wochen werden sich deutsche und dänische Politiker treffen, um einen neuen Plan für die Fehmarn-Verbindung zu machen. Große, weltweite Firmen  warten darauf, dass der Vertrag für den Bau unterschrieben wird.

Die Mitarbeiter von Femern A/S werden heute (23.9.15)  Morgen über die Situation informiert.

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