Presseerklärung der BI Ratekau wehrt sich – keine Güterzüge durch unsere Gemeinde

Presseerklärung der BI Ratekau wehrt sich – keine Güterzüge durch unsere Gemeinde

 

Alle wollen die 2+1 Trasse – wirklich alle?

Donnerwetter, so schnell kann’s gehen. Da mühen sich die einen noch ab, 8300 Einwendungen von besorgten Bürgerinnen und Bürgern auszuwerten, um eine raumverträgliche Trasse zu finden, während die anderen einfach mal eine Entscheidung treffen. Hätten wir uns das ganze Raumordnungsverfahren gar sparen können, wenn wir nur rechtzeitig Herrn Albig und Herrn Grube zu einer gemeinsamen Zugfahrt bewegt hätten? Eine Zugfahrt, ein kurzes Gespräch „unter 4 Augen“ und es ist vollbracht! Alle wollen die 2+1 Trassenvariante. Dass der SPD Ministerpräsident Torsten Albig sich zum Landesvater bestimmter Landesteile entpuppt hat, ist bedauerlich aber bekannt. Und die Landes-Grünen? Bemerkenswert ist die Aussage von Eka von Kalben (Bündnis90/Die Grünen): „Die Deutsche Bahn hat sich bewegt. Mit der Aufnahme einer neuen Güterstrecke entlang der A1 in das laufende Raumordnungsverfahren bindet die Bahn die BürgerInnen vor Ort ein. Die Proteste haben sich gelohnt. Das ist erfreulich…“ Was für ein Schlag ins Gesicht all derjenigen die geglaubt haben, die Grünen stünden im Kampf gegen das Irrsinnsprojekt Feste Fehmarnbeltquerung an ihrer Seite. Die Entwicklung war vorhersehbar, und schockiert trotzdem. Die einen werden geschont, dafür werden die anderen mit den Folgen des Güterzuglärms belastet. Es gibt sie also doch, die Menschen erster und die zweiter Klasse. Und das alles für ein Projekt, dem die verantwortlichen Politiker durch die Vorlage falscher Zahlen seine Legitimation verliehen.

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